06.11.2020

SMS-Group setzt bei Zunderwäsche auf Qualität von HAINZL

Der sogenannte „Zunder“ entsteht bei der Metallverarbeitung auf der glühend heißen Metalloberfläche als Reaktion des Metalls mit Sauerstoff. Wird diese Oxidschicht vor der weiteren Metallbearbeitung nicht entfernt, sondern eingearbeitet, vermindert dies die Qualität der Halb- oder Fertigerzeugnisse erheblich. HAINZL liefert kundenspezifische vollautomatische Wasserhydraulik-Zunderwäscher inklusive Engineering und Einbindung und sichert so Qualität und Durchlaufzeit bei Kunden.

Die SMS Group, einer der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenhersteller für die Stahlindustrie, setzt bereits seit Jahren auf die Kompetenz von HAINZL und integriert die automatische Entzunderung in ihren internationalen Projekten mit Komponenten von HAINZL. 

Zunder lässt sich automatisiert mit Hochdruck-Wasserhydraulik und mit hochpräzisen Hochdruckdüsen entfernen. Der notwendige Wasserdruck von 200 und oft bis zu 400 bar wird mittels Hochdruck-Pumpen erzeugt, die für den Betrieb mit Industriewasser und „raue“ Betriebsbedingungen entwickelt wurden.

Das Entfernen des Zunders erfolgt komplett automatisiert im der sogenannten Zunderwäscher und erfordert ein enges Zusammenspiel mit der übergeordneten Leitzentrale.

Unsere Kompetenz liegt in der Auslegung der Hochdruck-Düsen, welche wesentlich zum Ergebnis beitragenden. Das bezieht sich auf deren Größenbestimmung und Anordnung, sowie auch auf die steuerungstechnische Ausführung der Maschine. Das betrifft sowohl die Elektrik, die Steuerung der Anlage inklusive der Software-Anbindung an das übergeordnete Produktionsleitsystem“, macht Gerald Biberauer, Produktmanager für Wasserhydraulik beim Fluidspezialisten HAINZL Industriesysteme klar.

Diese qualitätssteigernde Technologie der Entzunderung wird immer häufiger bei der Erzeugung von Langprodukten (Bleche, Profile) an Walzwerksgerüsten eingesetzt. Interessant ist die Zunderwäsche aber auch bei der Verarbeitung von kompakten Rohstählen, bevor diese beispielsweise in einer Presse zur vorgesehenen Form weiterverarbeitet werden.

Weitere Informationen zum Entzundern erhalten Sie im Fachartikel.

Für weitere Informationen oder Projektanfragen kontaktieren und Sie Herrn G. Biberauer unter g.biberauer@hainzl.at oder +43 (732) 7892 624.

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